Aufbau und Erweiterung der Wetterstation 

Mast

Als Mast habe ich anstatt der teuren Alternative (Fahnenmast, Aluminium) ein 50mm HT-Rohr samt Verlängerung mit Schnellbeton gefüllt und gewässert. Das sollte für einen sicheren Stand und eine geringe Schwingungsbreite reichen. Mit silbernem Sprühlack überzogen sollte die optische Wirkung etwas besser wirken. Auch kann man nun mit Stockschrauben und Dübeln die Befestigung weiterer Rohrschellen, zum Beispiel für die Kabelleerrohre, sicherstellen.



Verlagerung der Stromversorgung nach unten

Um den Batteriewechsel der Wetterstation zu erleichtern habe ich an die Kontakte des Batteriefachs in der Wetterstation einen 2-poligen Draht angelötet und diesen am unteren Ende des Rohres in einem wasserdichten Gehäuse mit einem weitern Batteriehalter(schaltbar) verbunden. So ist keine Leiter mehr notwendig um die Batterien im Sender auszutauschen. Im Gehäuse ist auch ein weiterer Verteiler für den Anschluß einer 12 V-Verbindung untergebracht, Mit dem kann später eine 12V-Solaranlage als permanente Stromversorgung für die Wetterstation und andere Verbraucher sichergestellt werden.

Materialien für die wasserdichte Stromversorgung...


Rohre für Stromversorgung und weitere Sensoren/Kameras

Das braucht man für die weitere Verkabelung...

Kalibrierung der Mastes mit 2D-Wasserwaage

Beschreibung der 2D-Libelle dokumentieren und fotografieren. Bild beifügen,

Mit solchen handelsüblichen 2-D Wasserwaagen läßt sich eine Waage-/Senkrechte recht einfach am Installationsrohr sicherstellen.


Mithilfe solcher Rohrschellen konnte ich den Aufbau fest am Gartenhäuschen sicherstellen. Optisch vielleicht keine Hingucker, aber es geht ja in erster Linie um einen sicheren Aufbau. Weitere Rohrschellen sind am Mast für die Befestigung der Kabellehrrohre angebracht.

USB-Kameras

Die USB-Kameras für die permanente Aufzeichnung des Wettergeschehens rund um die Wetterstationen sind mittels USB-Verlängerungskabeln (geführt durch die Leerrohre) mit einem Raspberry Pi im Inneren des Gartenhauses verbunden. Dort werden aus Fotos im Abstand von 5 Minuten Zeitraffervideos erstellt. Da die Kameras (preiswerte 640x480er Auflösung) nicht wasserfest sind, wurden sie einem IP65, IP54-Stromverteilergehäuse verbaut. Hierzu wurde das Gehäuse aufgeschnitten und mit einer mit Aquariensilikon eigeklebten Glasscheibe versehen, die Linsen der Kameras dicht an die Scheibe fixiert. Da die Kameras über keine eigene Beleuchtung verfügen, werden die Aufnahmen auch nur bei ausreichenden Lichtverhältnissen gemacht (Steuerung über ein Script mit Auslesen aktuellen Werte eines LDR-Sensors). Die Aufnahmen erfolgen alle 5 Minuten, daraus werden Zeitraffervideos der jeweils letzten vergangenen Stunde erzeugt und die Aufnahmen wieder gelöscht. Die Zeitraffervideos werden auf einem FTP-Server gespeichert und von dort ins Web übertragen.

Alternativ wäre eine Installation einer NOIR-Kamera direkt am Raspberry möglich gewesen, allerdings hätte das auch eine über 2 Meter lange Verkabelung notwendig gemacht oder eine Installation des Raspberry direkt am Mast. Aber die  im Sommer herrschenden Temperaturen (Südseite, bei Sonnenschein teilweise > 50° Celsius), aber auch der Notwendigkeit einer absolut wasserdichten Gehäuselösung (Gewitter, Starkregen, in der letzten Zeit sehr häufig) mit trotzdem entsprechender Kühlung/Lüftung haben mich dazu entschlossen, es lieber sein zu lassen. Vor einigen Jahren hatte ich bereits eine ähnliche Installation, diese hielt allerdings weniger als ein Jahr, bis der Raspberry "abrauchte".

 Lichtsensor

Als Lichtsensoren kommen einfache LDR, 10k Widerstände und MCP3008 zum Einsatz. Je nach ermitteltem Helligkeitswert werden hier vom Raspberry Pi die Kamera(s), oder aber auch andere Funktionen (Ein-/Ausschalten weiterer Lichtquellen wie LED-Fackeln/Laternen) realisiert.


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Der Einfall, die Lüge, die Erdichtung
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