Etwas, was mir auch mal wieder Spaß gemacht hat war Malen, Zeichnen Skizzieren.

Manchmal klappt es auch einigermaßen den Pinsel oder Federhalter einigermaßen zitterfrei zu führen, dann wage ich auch daran Blöcke und Leinwände mit Öl- oder Acrylfarbe zu bemalen. Einen richtigen Stil habe ich noch nicht gefunden, im Zeitalter der schnellen Digitalfotografie macht eine allzu realistische Darstellung eigentlich bei zittrigen Händen wenig Sinn. Also habe ich viel experimentiert, aber immer noch keine richtige Ausdrucksweise gefunden. Trotzdem stelle ich hier ein paar Bilder aus verschiedenen Phasen vor.

Unmögliche Perspektiven

Im Kunstunterricht (ja so etwas gab es schon damals, oft wurde daraus aber auch ein Fach "Werken") hatte ich einmal einen sehr guten und engagierten Lehrer, der mir bis heute in sehr guter Erinnerung geblieben ist. Er hat uns sein Atelier (das war eine Garage in der Nähe der Schule) gezeigt und einige seiner Werke. Und auch seine Vorgehensweise. Damals schweißte er aus zersägten Volkswagen-Radkappen (VW-Käfer, alt, also besonders kugelig) Gebilde die aussahen wie geöffnete Muscheln. Viel später wurde er mir aber durch diesen Brunnen wieder in Erinnerung gerufen:


Er legte immer großen Wert auf die Einhaltung der richtigen Perspektive, ließ uns aber auch Bilder mit Verzerrungen entwerfen und bewertete sie sehr kritisch.

Aber auch unmögliche Perspektiven waren damals schon ein Thema. Also habe ich mich dem Thema erneut zugewandt. Und das sind die Ergebnisse:

 


Da ich die Bilder nicht alle selbst verwenden kann (in einem kleinen Haushalt fehlen einfach die Räume und somit die Wände, aber auch die Lagermöglichkeiten) kann man sie für kleines Geld auch erwerben. Kosten fallen ja nur für Leinwände, Farben, Pinsel und sonstiges Zubehör an. Eventuell auch für den Versand. Aber sie kosten nicht viel und könnten ja vielleicht auch eine gute Geschenkidee sein, oder? Anderenfalls muß ich sie irgendwann einfach "entsorgen".

Bei Interesse einfach eine Mail an commentum@commentum.de. Würde mich freuen.

So ermunterte er uns auch, einfache, verzerrte Bilder mit den einfachsten Mitteln (Tapete, Papier, Zeichenstift und Tusche) zu malen. Ich sollte als Motiv irgendwelche politischen "Köpfe" aussuchen und diese verzerrt darstellen. Warum ich mich damals für Che Guevara und nicht MaoTseTung entschieden habe, ich weiß es nicht mehr. Der war wohl einfach bekannter.

Aus der Erinnerung heraus habe ich einfach einmal dieses Bild gemalt. Heutzutage auf Leinwand, damals war es wirklich einfach Tapetenrückseite. Ich war damals nämlich sehr stolz, daß es als eines der "Besten" im "Kunstraum" der Schule aufgehängt werden durfte. Ist allerdings schon ein paar Jahr(zehnt)e her.

Eigentlich wäre ein verzerrtes "Dom-Bild" auch mal eine Möglichkeit.



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