Eichelhäher

Eichelhäher

Eichelhäher

Garrulus glandarius
Rabenvögel
35 cm
< Krähe
Ganzjährig

Merkmale
Bunt mit blauschwarz gestreiftem Seitenfleck und schwarzem Bartstreifen. Im Flug auffallend weißer Bürzel und Flügelflecke. Schlüpft durchs Gebüsch oder fliegt schwerfällig, mit kurzen runden Flügeln unregelmäßig schlagend, flach von Baum zu Baum. 

Stimme
Lauter, heiser kreischender Alarmruf „räätsch", der auch andere Tiere aufmerken lässt („Wächter des Waldes").


Vorkommen
Waldvogel, vor allem im Herbst und Winter auch in Obstwiesen und Parks.

Wissenwert
Trägt seinen Namen zu Recht: Eichelhäher fressen viele Eicheln und legen sich auch umfangreiche Wintervorräte an. Eicheln, Haselnüsse oder Bucheckern werden dazu versteckt, auch einzeln. Ein Häher kann tausende Eicheln vergraben, die später zum Teil keimen („Gärtner des Waldes"). Während der Brutzeit fressen die Häher vor allem Kleintiere, gelegentlich auch Eier und Jungvögel.

 

 

 

 



Elster

Elster

Elster


Pica Pica
Rabenvögel
Länge 45 cm
< Krähe
Ganzjährig

Merkmale
Kontrastreich schwarz-weiß mit sehr Langem Schwanz. Kurze, runde Flügel. Kräftiger Schnabel. Auffälliges, überdachtes Kugelnest aus Reisig. 

Stimme
Lautes Schackern.

Vorkommen
In offener, mit Gebüschen und Gehölzen durchsetzter Landschaft, immer mehr auch in Siedlungen. Außerhalb der Ortschaften nehmen die Bestände aber oft ab.

Wissnwert
Elstern sind Allesfresser: Insekten, Regenwürmer, kleine Wirbeltiere, Früchte, Aas oder Küchenabfälle vom Komposthaufen stehen auf dem Speiseplan. Ihren schlechten Ruf verdanken sie der Plünderung von Vogelnestern. Elstern können in einzelnen Gebieten ganz schön „abräumen". Besonders die Amseln leiden unter ihnen. Aber gerade sie gehören ja nicht zu den abnehmenden Arten — ganz im Gegenteil! Also: Kein Grund zur Elsternjagd. Untersuchungen haben belegt, dass Elstern keine langfristigen Schäden anrichten.

 

 

 

 

 

 

Rabenkräge

Rabenkrähe

Rabenkrähe

Corvus corone
Länge 47 cm
Rabenvögel
= KRÄHE
Ganzjährig

Merkmale
Im westlichen Europa brütet die Rabenkrähe („rabenschwarz", bei Sonne mit blauem Schimmer), weiter östlich die nah verwandte Nebelkrähe (grauer Körper, Kopf, Schwingen und Schwanz schwarz). Kräftiger, schwarzer Schnabel. 

Stimme
Ruft laut krächzend „kraa".

Vorkommen
Waldränder und Gehölze der offenen Landschaft, auch in Parks, gelegentlich sogar verstädtert.

Wissenswert
Krähen legen Wert auf Überblick. Ihre großen stabilen Nester bauen sie hoch in die Bäume. Nicht selten dienen diese in den Folgejahren selteneren Arten als Brutplatz (z.B. Waldohreule, Baumfalke). Ihre Nahrung suchen die Allesfresser häufig am Boden; oft sind sie dabei einzeln oder paarweise unterwegs. Männchen und Weibchen bleiben ganzjährig zusammen und verteidigen ein großes Revier. Die winterlichen Krähenschwärme werden meist von den nah verwandten Saatkrähen gebildet.


 

 

 

 




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Der Einfall, die Lüge, die Erdichtung
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