Buntspecht

Buntspecht

Buntspecht

Dendrocops major
Spechte
Länge 23 cm
< Amsel
Ganzjährig

Merkmale
Schwarz-weiß mit rotem Unterschwanz. Männchen mit kleinem roten Nackenfleck. Jungvögel mit rotem Scheitel. Flug wie bei allen Spechten wellenförmig. 

Stimme
Lautes „kicks", Trommeln.

Vorkommen
Laub- und Nadelwälder, Streuobstwiesen, Parks, Friedhöfe und Gärten.

Wissenswert
Häufigster einheimischer Specht. Brütet in selbst gezimmerten Baumhöhlen, die später zahlreichen anderen Höhlenbrütern Wohnraum bieten. 
Die Trommelwirbel dienen der Revierabgrenzung. Nicht nur Äste und Stämme, sondern auch Masten und Fallrohre verstärken dabei den Klang. 
Nahrungssuchende Spechte legen kräftig hackend holzbewohnende Insekten(larven) frei, die mit der langen, harten und klebrigen Zunge aufgespießt werden. 
Im Winter ernten Bunt-spechte Zapfen und klemmen sie in Holz- und Rindenspalten ein, um sie bearbeiten und die Samen fressen zu können.




Grauspecht

Picus canus

Zwei äußerlich ähnliche grüne Erdspechte sind Grauspecht und der anschließend behandelte Grünspecht. 
Sie sind jedoch in der Stimme und im Verhalten deutlich verschieden. 


Merkmale

Kopf und Scheitel grau, beim Männchen Stirn rot. Schmaler, schwarzer Backenstreif. 
Am Auge nur schnabelwärts ein schwarzer Strich. Junge sind brauner, oberseits ungefleckt; 
Bauch und Flanken gebändert; das Rot des Männchen wird noch teilweise durch graue Federspitzen verdeckt. 
Trommelt gerne, ist sehr ruffreudig. Verwechslung: Leicht möglich mit Grünspecht. 

Vorkommen

Laubwälder, Parklandschaften der Mittelgebirge.

Nahrung

Ameisen überwiegen; ferner Früchte, Samen und andere Insekten. Fortpflanzung: 7-9 Eier. Brutdauer 15-17, Nestlingszeit 24-25 Tage.

Grünspecht
Picus viridis

Merkmale

Ganzer Scheitel, beim Weibchen auch Nacken deutlich rot; die Augen schwarz umrändert; der breite, ausgeprägte Backenbart beim Männchen schwarz, 
beim Weibchen rot mit schwarzer Fassung. 
Junge oberseits hell gefleckt, unterseits braun quergewellt. Trommelt ausnahmsweise, singt nur im Frühjahr. 

Verwechslung

Leicht möglich mit Grauspecht. 

Vorkommen

Laubwälder, Parklandschaften, Gärten; in den Alpen Nadelwälder mit Bergahornen. Nach der Roten Liste als »gefährdet« eingestuft.

Nahrung

Fast nur Ameisen, die am Boden und in ihren Erdbauten erbeutet werden. 

Fortpflanzung: Meist 5-8 Eier. Brutdauer 14-17, Nestlingszeit 23-27 Tage.



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Der Einfall, die Lüge, die Erdichtung
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