Commentum? Der Einfall...

Wer aufhört besser zu werden hat aufgehört gut zu sein!

HYLA: Europäischer Laubfrosch

HYLA

Hyla ist ein Raspberry Pi 2, welcher die Temperatur des Teichwassers und der Luftfeuchtigkeit und Temperatur in unmittelbarer Umgebung des Gartenteiches  ermittelt und in einer Mysql-Datenbank speichert. Weiterhin ist er mit zwei USB-Webcams ausgestattet die in wasserdichten Gehäusen (eingegossen) im Teich eingelassen sind. Eine der Kameras erstellt in regelmäßigen Abständen eine Einzelaufnahme, welche in einem weiteren Schritt zu einem Zeitraffervideo zusammengefaßt werden. Diese Einzelaufnahme, aber auch das Zeitraffervideo werden dann auf der Website gepeichert. Die zweite Kamera gibt einen Videostream mittels MJPEG-Streamer auf die lokale Website der Raspberry aus. Untergebracht ist er in einem Gehäuse zur Abdeckung des Teichfilters. Eine Raspberry-Kamera (Weitwinkel) ist auf den kleinen Teichlauf ausgerichtet und sendet auch regelmäßig Bilder/Videos auf die Website. Die Visualisierung der Daten erfolgt mit RRD. Damit keine Feuchtigkeit den Betrieb des Raspberry stört ist er in einer einfachen (natürlich in einer richtigen Größe) IP67-Verteilerdose eingebaut. Dort sind auch die Platinen für den DS18B20 und DHT22 eingebaut. Zur Kühlung ist in dieser Verteilerdorse noch ein 5V-Lüfter (wird aber nicht vom Raspberry gesteuert/versorgt) eingebaut, die Sommer könnten sonst sehr schnell zu einem Problem werden. Das ganze Gebilde war zwar schon lange im Einsatz, im Juni 2018 wurde (fast) alles neu konzipiert und umgesetzt. Auf den Import der alten Daten habe ich allerdings verzichtet.

Anmerkung: Nach wenigen Tagen (Juni 2019)  "rauchte" der Raspberry einfach so ab, also lieferte er ein paar Tage keine aktuellen Daten mehr. Das Problem stellte sich als Kabelbruch beim Einbau/Verlegen der Leitungen für die Sensoren heraus. Also Wiederaufbau und abwarten, was da sonst noch so alles kommt. Mittlerweile (Ende Juni) kann man wenigstens die Luftfeuchtigkeit, die Lufttemperatur und die Temperatur des Teichwassers lesen. Eine der USB-Webbams hat sich verabschiedet, scheint am Kabel zu liegen, wenn man es anschließt, gehen alle anderen USB-Geräte vom Status her verloren. Den Anschluß der Raspicam habe ich stillgelegt, selbst ein 2-Meter-Kabel reicht nicht aus, um im Teich damit Fotos oder gar Videos zu machen. Schade, aber Technik hat ihre Grenzen. Interessant sind die Werte für die Luftfeuchtigkeit in unmittelbarer Nähe des Teiches: Sie weichen gegenüber den Werten eines Sensors in ca. 3 m Höhe im Durchschnitt um 30 % höher ab. Insbesondere dann, wenn zusätzlich im Garten auch noch gewässert wurde.

Irgenwann im Juni habe ich dann aber beschlossen das ganze Teil wieder vom Netz zu nehmen. Es war einfach zu störanfällig, mal setzte das Netzteil aus, dann wieder der DHT22. Es war einfach zu heiß.

So sah es dann letztendlich vor dem festen Einbau aus: HYLA Raspberrygehäuseklein

Aber das habe ich im Zusammenhang mit der Störanfälligkeit mit dem Netzteil und dem DHT22 mittlerweile alles wieder umgekrempelt. Für einen leichteren Austausch/Einbau der Sensoren und der Kameras habe ich auf die feste Verdrahtung verzichtet und alles mit DIP-Steckern dipstecker, Pfostenbuchsen und Pfostensteckernpfostenbuchepfostensteckerund Flachbandkabel flachbandkabel realisiert.  Dazu kam statt des Stromverteilergehäuses eine feste Montage in einem festen, verschraubbaren Gehäuse zum Einsatz.

Vorläufig endgültige Abschaltung: 18.06.2019. Wiederaufbau geplant: August 1019.

5 Minuten

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30 Minuten

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 60 Minuten

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12 Stunden

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24 Stunden

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72 Stunden

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Woche

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Monat

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Jahr

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Ein kleines Foto wird im Teich auch gemacht:

Teichfoto1

Die MySql-Datenbank wird mit folgendem Script ebenso mit Daten vorsorgt:

Für den DHT22-Sensor:

ponddht22.sh, alte Version (AdaFruit)

Für den DS18B20-Sensor:

pondds18b20.sh

Bei beiden erfolgt das Auslesen der Daten über ein Python-Script, also jeweils dht22.py und ds18b20.py.

Die Scripte erstellen jeweils eine Textdatei mit den Werten für die insgesamt 3 Messdaten, diese werden dann von einem BASH-Script gelesen und sorgen dann für den Eintrag in die RRD-Datenbank.

pondrrd.sh

Fehlende Werte werden ausgefiltert und somit auch nicht übertragen.

Ein weiteres Script baut dann aus den aktualisierten Werten die Grafiken neu auf:

pondtemphumgrafik.sh

Ist das alles erledigt erfolgt die Übertragung auf den Webserver mit diesem Python-Programm:

sendeteichsensoren.py

Bis alle Daten über einen längeren Zeitraum eingesammelt sind werden die Grafiken natürlich noch Lücken aufweisen. Zur Vermeidung unnötig vieler Schreib-Lesezugriffe auf die SD-Karte sind Programmverzeichnisse und Datenbankverzeichnis auf eine externe Harddisk ausgelagert.

Anmerkung: Auswelchen Gründen auch immer meldet der DHT22 mitunter jeweils nur die Hälfte des gelesenen Wertes von Temperatur und Luftfeuchtigkeit an die RRD-Datenbank. Also muß eine weitere Überprüfung stattfinden, diese kann ja zum Beispiel mit einem Vergleich des jeweiligen Vorwertes erfolgen. Da ich zwei DHT22 im Wechsel gestestet habe und nicht beide den gleichen Hardwarefehler aufweisen sollten wird wohl noch einiges zu tun sein. Oder man sollte Python nicht so sehr vertrauen und lieber auf C umsteigen. So habe ich dann die ganze Konfiguration auf das Programm loldht umgestellt und getestet, ob sich hier ähnliche Abweichungen ergeben. Natürlich mußte dann auch das Shell-Script der Ausgabe des Programms angepaßt werden und hat nun folgenden Aufbau:

PONDDHT22.sh, neue Version (loldht)

Nach einem heftigen Gewitter mit Starkregen hat der Raspberry einen Schaden erlitten (Totalausfall). Es war allerdings keine Spur von Wasser oder Feuchtigkeit (Kondensat) zu erkennen. Das ganze kann seine Ursache aber auch der extremen Hitze gehabt haben, Das Thermometer zeigte bis über 43 Grad (Lufttemperatur unmittelbar am Gehäuse) an. Also: Ausbauen, prüfen und nach Alternativen suchen. Schade, wieder einmal ein Fehlschlag (Stand: Juli 2019).

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