Fischreiher

So gerne man auch diese nahezu majestätisch anmutenden Vögel in der Natur sieht, das Räubern von Goldfischen und Kois, aber auch von Fröschen und anderen Teichbewohnern ist nicht gerne gesehen und kann auch ziemlich kostspielig sein.

Nachdem handelsübliche "Tiervertreiber" bei einem Reiher keinerlei Wirkung zeigten oder auch einfach "ihren Geist" aufgaben kam mir der Gedanke, einen Arduino, einen Bewegungsmelder und einen kleinen Solarmotor (braucht einfach weniger Strom), der über ein Relais geschaltet wird, zu einem "Reiherschreck" zusammenzubauen. Da der Bewegungsmelder nicht durch die Rotation des Solarmotors ausgelöst werden soll, sind somit zwei Standorte erforderlich, die einen entsprechenden Abstand aufweisen müssen. Die Module Sensor/Bewegungsmelder und Solarmotor/Rotationskörper müssen über eine wasserdichte Stromversorgung (Litze, zweipolig) mit Spannung (Niedervolt) versorgt werden. Beide Module brauchen einen unterschiedlich größeren Abstand zur Erde (der Bewegungsmelder soll ja keine Mäuse, sondern einen Reiher erkennen, der Rotationkörper auch nicht den Rasen mähen sondern für den Reiher erkennbar eine plötzliche Bewegung erzeugen).

Also: Was braucht man?

Arduino Nano (kleine Einbaugröße, passendes wasserdichtes Gehäuse, unter Umständen mit zusätzlicher Kühlung je nach Standort Sonne/Schatten).


Bewegungsmelder (fertiges Modul, am besten sollte die Empfindlichkeit und Dauer einstellbar sein)

 

Solarmotor oder kleiner Elektromotor mit wasserdichtem Gehäuse, Kunststoff- oder Alumiumbauteile  als Rotationskörper. Je nach Aufstellort kann auch über eine einfache Nylonschnur mit Metallkugeln an den Enden nachgedacht werden (wenn sichergestellt werden kann, daß keine Verletzungsgefahr für Mensch und Tier besteht ,außer dem Reiher natürlich, der darf was auf die Mütze bekommen). Die Schnüre aber nicht direkt an der Motorspindel befestigen, sondern mit etwas Abstand an einem Träger (Ankerfunktion) anbringen, dann kommt es nicht zu "Verwicklungen".


 


 Kleines Relais zur Schaltung einer externen Stromversorgung (Batterie, Akku oder Netzteil) für den Betrieb des Solarmotors. Je nach Häufigkeit des Besuchs ist ein Netzteil zu empfehlen. Wer Platz hat und wenn es in die Umgebung paßt, kann auch einen Solarakku (mit entsprechender Power für den Motor, also keine einfache Solarlampe oder so etwas ähnliches) einsetzen.



Gehäuse für die Module (möglichst klein),sollten mit einfachen Mitteln einfach und wieder ablösbar an den Pflanzstäben befestigt werden können, der Einbau eines einfachen Ein/Aus-Schalters muß berücksichtigt werden. 


Steckstangen (da können handelsübliche Pflanzstäbe, am besten Vollplastik) verwendet werden. Dazu noch Befestigungsmaterial wie Schrauben, Kabelbinder, Klebeband, Schellen.




Schaltbild












Experimenteller Aufbau auf einem Breadboard
















Verlötete Version für den Test- und Dauerbetrieb

Foto des  fest verlöteten Aufbaus, Steckverbindungen, Verkabelung und Gehäuse einfügen.

Test und Dauerbetrieb mit Stromversorgung, Modul Arduino/Sensor, Modul Rotationskörper

Fotos/Videos der Installation im Freien einfügen. Video sollte erkennbar machen, wann und wie lange die (hoffentlich) abschreckende Bewegung ausgelöst wird/dauert.




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Der Einfall, die Lüge, die Erdichtung
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