Zur Erweiterung der Wetterstation habe ich einen "alten" Raspberry Pi mit "scretch" ausgestattet und zwei Temperatursensoren vom Typ DS18B20 angeschlossen. Ein Sensor wird in der Nähe der Wetterstation im Schatten, der andere (wasserdicht) im Boden untergebracht. So lassen sich verschiedene Temperaturen (Sonne, Schatten, Bodentemperaturen) ermitteln und auf der "Wetterseite" darstellen.

Versuchsaufbau:

ds18b20 single

 

 

 

Hier werden die Messwerte des ersten Temperatursensors (vorgesehen für die Messung der "Schattentemperatur") mit einem kleinen Python-Programm ausgelesen. Diese sollen später in regelmäßigen Abständen an eine Datenbank und natürlich an die "Wetterseite" weitergeleitet werden.ds18b20, versuchsaufbau

 

 

Dies ist der erste Versuchsaufbau mit einem DS1820B. In einem weiteren Schritt erfolgt der Anschluß eines weiteren, diesmal aber wasserdichten DS18B20.ds18b20, versuchsaufbau wasserdicht

Zum Testen habe ich den Sensor in ein Glas mit Wasser und ein paaar Eiswürfeln eingetaucht.

 DS18B20 Wasserdicht

Hier werden die Werte beider Sensoren ermittelt und ausgegeben. Man rate mal, welcher Sensor wohl im Eiswasser hängt?

Aber eine Erweiterung kommt noch hinzu: Ein Feuchtigkeitsmesser. Okay, den hat die Wetterstation schon ebenso wie einen Temperatursensor, aber warum sollte man nicht ein paar Vergleichswerte mehr haben?

Hierzu verwende ich einen Sensor vom Typ DHT11. Den werde ich dann zwischen den vorhandenen Sensoren platzieren.

Und zum guten Schluß kommen auch noch Daten von einem Lichtsensor ins Spiel: Sonnenauf- und Untergang, Lichtstärke: Auch das kann ja von Interesse sein.

Einen Lichtsensor an den "alten" Pi anzuschließen gestaltete sich aber als zu aufwendig. Also habe ich einen anderen Pi (Typ 3 mit Jessie) zum Einsatz gebracht. Der liefert mir nun folgende Werte:

  • Einfache Temperaturmessung in geschützter Umgebung.
  • Einfache Temperaturmessung im Boden.
  • Luftfeuchtigkeit in Bodennähe, Temperatur in Bodennähe.
  • Lichtwerte an der Wetterstation.

Weiterhin wird regelmäßig ein Foto der jeweiligen Wettersituation an der Wetterstation gemacht. Die Aufnahmen erfolgen nur bei Helligkeit und werden über den Lichstensor gesteuert.

 

DHT11, DS18B20 und Lichtsensor (Breadboard).

 

DHT11, DS18B20 und Lichtsensor (Platine).

 

Dazu noch eine USB-Webcam (regelmäßige Fotos für die Erstellung von Zeitraffervideos) und eine Weitwinkel RaspiCam zur Erstellung von Videos und Upload auf den Webserver (Paralllel werden die Aufnahmen aber auch auf einer externen Festplatte gespeichert).

 Zur Schaltung des Raspberry (er ist in einem Gartenhaus untergebracht) verwende ich einen Schalter vom Typ  FRITZ!DECT 200/210.

FRITZDECT 200

Damit läßt sich neben Zeitschaltung auch Schaltung in Abhänigigkeit von Sonnenauf- und untergang ermöglichen, bei schlechtem Wetter erspart man sich den Gang durch Regen oder Schnee für einen "Hard-Reset" des Pi, indem man ihn einfach vom Schreibtisch oder über ein Smartphone über einen Browser ein- oder ausschaltet (aber nur im Notfall!). 

Wenn alles zur Genüge funktioniert, erfolgt der Aufbau auf einer Platine und der Einbau in ein kleines Gehäuse sowie die Verkabelung und Platzierung der Sensoren.

Wenn das abgeschlossen ist werden die Werte regelmäßig zur Darstellung auf den Webserver übertragen. Schon hat man einen Zugriff auf die aktuelle Umgebung in der Nähe der Wetterstation über die Werte der eigentlichen Wetterstation hinaus.

 

 

 

 

 

 

 

 

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